Rotbrauner Milchling

Der rotbraune Milchling (lat. Lactarius rufus) ist ein in Estland weit verbreiteter Pilz aus der Gattung der Milchlinge in der Familie der Täublingsverwandten. Der rotbraune Milchling ist rötlich braun und jung mit einem weißlichen Beschlag bedeckt. Der Hut ist jung konvex, später flach oder etwas trichterförmig, gewöhnlich mit einem klar sichtbaren Buckel in der Hutmitte. Der Durchmesser des Huts beträgt bis zu einigen Zentimetern, ausnahmsweise sogar 10 cm. Die Hutränder sind dünn und nach unten gebogen. Der Hut ist glatt, bei Regen glänzend und schlüpfrig. Der rotbraune Milchling wächst in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel bis Lappland. In Estland ist er sehr verbreitet, wächst in Kiefernwäldern, Mooren und Kiefernmischwäldern. Er bevorzugt sauren Boden. Er geht mit Kiefern, seltener Birken eine Symbiose ein. Sie gedeihen von Juli bis November. Die Pilze wachsen oft in Gruppen. Um den scharfen Geschmack loszuwerden, muss der rotbraune Milchling lange (eine halbe Stunde) gekocht werden und danach kann man ihn auch wässern. Der rotbraune Milchling ist gut zum Einsäuern, Einsalzen und Marinieren geeignet.

Warum ist der rotbraune Milchling nützlich?
Rotbraune Milchlinge enthalten ganz viele Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette und organische Säuren, aber es gibt relativ wenig Nährstoffe, die völlig verdaut und im Darm des Essenden aufgesaugt werden. Der rotbraune Milchling eignet sich hervorragend für Diätkost, weil eine 100-Gramm-Portion Milchlinge nur 20 kcal Energie enthält.