Kukeseen
Pfifferling

Der Echte Pfifferling oder Eierschwamm (lat. Cantharellus cibarius) ist eine Pilzart aus der Gattung der Pfifferlinge in der Familie der Pfifferlingsverwandten. Der Pilz wächst in Nordeuropa, Nordamerika (beispielsweise in Mexiko), Asien (beispielsweise im Himalaya) und in Afrika (beispielsweise in Sambia). Öfters kommt er in Nadel- und Mischwäldern vor. Er kann mit vielen Baumarten, gewöhnlich mit Fichten, Kiefern, Eichen und Buchen eine Mykorrhiza eingehen. Er wächst im feuchten Moos, im Gras oder in abgefallenen Blättern. Wegen seiner charakteristischen Eigenschaften – Form, Farbe, Duft und Geschmack – lässt er sich relativ leicht von anderen Pilzarten unterscheiden. Die nächsten Verwandten des Pfifferlings in unseren Wäldern sind die Gelbe Kraterelle und der Trompetenpfifferling. Pfifferlinge können von Ende Juni bis zu den ersten starken herbstlichen Nachtfrösten gefunden werden. Die Pilze wachsen oft in Gruppen und können Hexenringe bilden. Gewitterregen haben auf das Erscheinen und das Wachstum der Pilze einen besonders günstigen Einfluss.

Was enthält der Pfifferling?
Der Pfifferling enthält Wasser (91–93 % des Gewichtes), Eiweiß (2,5 %; werden im Menschen im Umfang von 70–80 % verdaut), Kohlenhydrate wie Glykogen und Trehalose (wenige Prozente), Fette (0,4 %), Ballaststoffe, Beta-Karotin, Vitamine D und B (hauptsächlich B1, B3). Der Energiegehalt der Pfifferlinge liegt bei 30 kcal/100 g.

Warum ist der Pfifferling nützlich?
Der Pfifferling enthält viele nötige Vitamine. Pfifferlinge sind reich an Vitamin D, an wasserlöslichen Vitaminen gibt es genug Vitamine der Gruppe B (hauptsächlich B1 und B3).