Moosbeere

Die Gewöhnliche Moosbeere (Oxycoccus palustris) ist ein immergrüner Zwergstrauch in der Familie der Heidekrautgewächse, die wegen ihrer sauer schmeckenden Beeren bekannt ist. In Estland wächst außer der Gewöhnlichen Moosbeere auch die Kleinfrüchtige Moosbeere (Oxycoccus microcarpus). Sie ist in fast ganz Nord- und Mitteleuropa, aber auch in West- und Mittelsibirien sowie Nordamerika verbreitet, ebenso ist Estland ein wesentlicher Standort von Moosbeeren. Der saure Geschmack der Beeren der Gewöhnlichen Moosbeere ergibt sich aus dem Gehalt an verschiedenen Säuren, darunter auch Oxal- und Zitronensäure. Die Moosbeeren enthalten auch Benzoesäure, die eine starke antibakterielle Wirkung hat.

Was enthält die Moosbeere?
Die Beeren enthalten Vitamin C und Kalium. In Moosbeeren enthaltene Proanthocyanidine (PAC) verhindern, dass Entzündung verursachende Bakterien an der Blasenwand anhaften.

Warum ist die Moosbeere nützlich?
Aus Moosbeeren können nützliche und erfrischende Getränke zubereitet werden, die unter anderem auch eine blutdrucksenkende Wirkung haben. Ein Getränk kann beispielsweise auch während des Fiebers das Befinden verbessern. Bei Leber- und Magenbeschwerden sollte man aber vorsichtig sein, weil für diese Organe der zu hohe Gehalt an Säuren eine schädliche Wirkung haben kann. Die letzten Untersuchungen von amerikanischen Chemikern bestätigen, dass keine andere Frucht als die Moosbeere erfolgreich beispielsweise Krebs, Schlaganfall und Kreislauferkrankungen verhindern kann.