Kirss
Kirsche

Die Kirsche gehört zur Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse. Gewöhnlich ist der im Garten wachsende Kirschbaum eine Sorte der Art Sauerkirsche. Der Kirschbaum unterscheidet sich von anderen Prunus-Arten dadurch, dass seine Blüten nicht einzeln wachsen, sondern einen kleinen Wirbel bilden. Seine Frucht ist glatt und kann nur an einer Seite eine kleine Rinne haben. Manchmal wird der Kirschbaum auch als eine gesonderte Gattung betrachtet. Die Frucht des Kirschbaums ist die Kirsche. Kirschbäume wachsen in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel: 2 Arten in Nordamerika, 3 in Europa und die übrigen in Asien. Kirschbäume wachsen wild in den meisten Gebieten Europas und sogar in Nordafrika. Heute ist die Kirsche auch in Südaustralien zu finden. Die Kirsche hat eine sehr kurze Vegetationsperiode und sie kann auf allen Breitengraden der gemäßigten Zone wachsen. Die Hochsaison der Kirschen ist im Sommer, in Australien erreichen sie gewöhnlich Ende Dezember ihren Höhepunkt, in Südeuropa im Juni, in Nordamerika im Juni, in Kanada von Juli bis Mitte August und in Großbritannien ab Mitte Juli. Seit 2007 beträgt die jährliche weltweite Gesamtproduktion bei der zu kultivierenden Kirsche ungefähr 2 Mio. Tonnen. Etwa 40% der Weltproduktion stammt aus Europa und etwa 13% aus den USA.

Was enthält die Kirsche?
Die Kirschen enthalten Anthocyane und rotes Pigment. Wissenschaftliche Untersuchungen haben aktiv bewiesen, dass Anthocyane starke Antioxidantien sind. Die Kirschen haben einen bemerkenswert hohen Gehalt an Muskelzucker oder Inosit. Ebenso haben sie einen hohen Gehalt an Kalium.

Warum ist die Kirsche nützlich?
Die Kirsche ist ein guter natürlicher Fiebersenker und Schleimlöser. Außerdem helfen die Kirschen den Blutdruck zu senken. Sie regulieren den Verdauungsvorgang, fördern die Entfernung überflüssiger Salze, Harnsäure und Wasser des Organismus. Mit Wasser verdünnter Kirschsaft sollte Blähungsschmerzen verringern. Aktives Cumarin und Oxycumarin, die in Kirschen enthalten sind, verhindern die Entstehung von Thromben in Blutgefäßen und beugen der Infarktgefahr vor.