Vaarikas
Himbeere

Die Himbeere (lat. Rubus idaeus) ist eine Strauchart in der Familie der Rosengewächse, die in Estland natürlich wächst. Verschiedene Sorten der Himbeere werden in Hausgärten und gewerblichen Pflanzungen angebaut. Der aufrechte Strauch wächst in der Regel 1,0–1,5 (2,0) m hoch, die Spitze ist gewöhnlich gebogen. Die Sprösse des ersten Jahres sind mit kleinen Borsten bedeckt, die Stängel oder Ruten sind meistens stachelig und haben innen großes Mark. Die Ruten leben zwei Jahre. Sie fruchten im zweiten Jahr und vertrocknen danach. Die Himbeere ist in West-, Mittel und Osteuropa, Sibirien, Kaukasien und Mittelasien natürlich verbreitet. Im Verbreitungsgebiet wächst sie gewöhnlich auf fruchtbaren, humusreichen Böden, oft kommen sie massenhaft auf Kahlschlagflächen, an Waldschneisen und -rändern und auf Lichtungen vor. Die Himbeerfrüchte schmecken und riechen gut, deshalb werden sie vielseitig sowohl roh als auch verarbeitet verwendet. Aus den Früchten werden rohe und gekochte Marmelade, Gelee, Sirup, Saft, Likör, Wein u.a. zubereitet.

Was enthält die Himbeere?
Die Himbeeren enthalten reichlich Kalzium, Kalium, Zucker, organische Säuren, Phosphor, Eisen und andere Mineralstoffe sowie die Vitamine A, B und C.

Warum ist die Himbeere nützlich?
Die Himbeere ist ein gutes Heilmittel bei Erkältungskrankheiten, aber ist auch bei Darmentzündung, Rheuma, Kopfschmerzen, trockenem Husten und Blutarmut geeignet. Sowohl die Beeren, Blätter als auch Ruten haben die gleiche heilende Wirkung.