Pihlakas
Eberesche

Die Eberesche oder Vogelbeere (lat. Sorbus) ist eine Baumgattung aus der Familie der Kernobstgewächse innerhalb der Ordnung der Rosenartigen. Weltweit gibt es mehr als 100 Ebereschenarten. Die genaue Anzahl der Arten ist schwierig festzustellen, weil die Eberesche sehr leicht hybridisiert. Darüber hinaus hat die Eberesche viele Unterarten. Die Ebereschen wachsen in ganz Europa, Asien und Nordamerika. Sie sind keine sehr hohen Bäume, können jedoch bis zu 15 m hoch werden. Die Eberesche ist eine Honigpflanze. Ihre Früchte können roh gegessen werden und zu Mus, Marmelade, roter Grütze und Gelee verarbeitet werden, sie können als Tee verwendet und mariniert werden. Aus getrockneten Beeren hergestelltes Pulver wird in Pasteten verwendet. In der Volksmedizin werden Ebereschenbeeren gegen Skorbut und Blutungen, als Diuretikum, Schwitzmittel und Laxativ verwendet. Im Herbst fallen die Beeren vieler Ebereschen nicht herab, sondern bleiben am Baum. Im Winter, wenn der Boden mit Schnee bedeckt ist, dienen Ebereschenbeeren für viele Vögel als eine wichtige Nahrungsquelle.

Was enthält die Eberesche?
Die Ebereschen enthalten reichlich Pektinverbindungen und Amygdalin. Außerdem enthalten die Ebereschen viel Mineralien und Vitamin C.

Warum ist die Eberesche nützlich?
Pektinverbindungen bilden auf der Schleimhaut des Verdauungstraktes eine Schutzschicht und binden und beseitigen Toxine aus dem Körper. Amygdalin verbessert die Beständigkeit des Körpers gegen radioaktive (auch Röntgen-) Strahlung und schützt Atemenzyme vor einem schnellen Abbau. So wird der geschädigte Stoffwechsel korrigiert. Die Medizin empfiehlt Tee aus Ebereschenblüten und getrockneten Ebereschenfrüchten zur Heilung von Leber-, Nieren- und Verdauungstrakterkrankungen sowie zur Linderung von Blutungen und Husten. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, dass Tee aus Ebereschenfrüchten die Akkumulation von Lipiden in der Leber und den Cholesteringehalt im Blut verringert und eine antibakterielle Wirkung hat.