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Über die Moosbeere

Die Moosbeere ist eine bekannte Vitaminquelle, die man von September bis zum Schnee in Sümpfen und Hochmoorwäldern sammeln kann. Die Moosbeeren sind runde, rote, saure Beeren mit einer kräftigen Haut. Diese kann man fast in allen Speisen verwenden. Der Herbst ist eine Periode, in der die Verfügbarkeit der Moosbeeren am besten ist und so werden diese meistens dann verwendet. Die Moosbeeren bieten eine großartige Augenweide auf dem Esstisch, schöne rote Beeren erhöhen den Appetit.

Der besondere Geschmack der Moosbeeren kann mit Orangen, Äpfeln, Ananas oder Birnen ausgeglichen werden. Der saure Geschmack der Moosbeeren kann in Rohkostsalat raffiniert genutzt werden, wobei Zitronensaft und Essig durch frische Moosbeeren oder aus Beeren gepressten Saft ersetzt werden. Eine solche Vorgehensweise ist gesünder und verleiht dem Salat einen besseren Geschmack, ebenso machen rote Beeren den Salat farbenfroh.  Getrocknete Herbstbeeren verleihen dem Müsli oder Haferflockenbrei frische Akzente. Getrocknete Moosbeeren können statt Süßigkeiten gegessen werden. Durch das Trocknen von Moosbeeren verringert sich der säuerliche Geschmack, die nützlichen Eigenschaften der Beeren bleiben aber erhalten.

Ein sehr guter herbstlicher Salat kann aus frischem Kohl, Möhren, Moosbeeren und Ananas zubereitet werden. Kohl und Möhren putzen, Möhren mit einer groben Reibe reiben, Kohl fein hacken, frische Ananas in Würfel schneiden. Dann Kohl und Möhren mit wenig Zucker und Salz weich kneten, jetzt Ananaswürfel und zuletzt rote Moosbeeren hinzufügen. Aus einigen Moosbeeren für einen besseren Geschmack naturreinen Moosbeersaft in den Salat pressen.  Den Salat vorsichtig mit Holzlöffeln gleichmäßig vermischen. Beim Servieren einige Moosbeeren als Dekoration auf den Salat streuen, diese bieten mit ihrer roten Farbe Augenweide und verschönern den Esstisch.

 

Moosbeere

Die Moosbeere ist eine der Beeren, die zahlreiche natürliche Vitamine enthält und die man in Sümpfen und Mooren sammeln kann. Diese schöne rote Beere bringt schon allein mit ihrer Farbe und natürlich mit ihrem säuerlich-bitteren Geschmack Frische in herbstgraue Tage. Die schönen grünen Blätter und die roten Früchte der Moosbeere verleihen dem goldenen Herbst eine schöne Färbung.

Die Moosbeeren werden fast überall genutzt – in der Lebensmittelindustrie, in der Medizin, in der Volksmedizin und auch im heimischen Haushalt. Die Moosbeere eignet sich hervorragend zum Auffrischen von Nachspeisen, zu Gebäck und Fleischgerichten. Es ist bekanntlich sehr zuträglich, Moosbeeren zu essen. Diese Beeren sind reich an Vitaminen und besitzen viele heilkräftige und gesundheitsfördernde Eigenschaften. Es ist aber keine sehr gute Idee, Moosbeeren einfach in den Mund zu stecken – bei dem sauren Geschmack verziehen wir das Gesicht. Dies wird vom hohen Säuregehalt der Moosbeeren verursacht. Außer Zitronensäure enthalten sie auch Benzoesäure, die eine starke antibakterielle Wirkung besitzt und deretwegen die Moosbeeren so leicht aufzubewahren sind. Hoffentlich wird der Verzehr der Moosbeeren in dieser dunklen und kalten Zeit auf uns lauernde Viren verdrängen.

Die Moosbeere, die rote Beere der Sümpfe und Moore, hat jährlich sogar drei Sammelperioden – in der Regel werden die Beeren im Herbst von September bis zum Schnee gesammelt. In dieser Zeit sind die Moosbeeren am wertvollsten und die Beere ist am kräftigsten. Eine bekannte Weise, die Moosbeeren aufzubewahren, ist im Wasser. Dafür müssen die Beeren gewaschen und gereinigt, in ein Glas oder eine Flasche gefüllt und mit kaltem gekochtem Wasser übergossen werden. Auf diese Weise lassen sich die Moosbeeren in einem kühlen Raum über den Winter aufbewahren. Früher gesammelte Beeren verderben durch den niedrigen Gehalt der Benzoesäure schnell und auch der Vitamingehalt ist niedrig. Im Spätherbst, nach leichtem Frost gesammelte Beeren haben den besten Geschmack – das Gefrieren an der Pflanze macht den Geschmack milder. Diese lassen sich aber nur tiefgefroren und roh aufbewahren. Im Frühling gesammelte Moosbeeren sind saftig und süß, lassen sich aber nicht gut aufbewahren und enthalten weniger Vitamine. Die Moosbeere ist von Natur aus weich und die Beeren gehen einfach kaputt.

Wenn Sümpfe und Moore weit entfernt liegen und Sie auch nicht auf den Markt gelangen, dann ist es gut zu wissen, dass die Moosbeere ebenso auf einem Torfbeet im Hausgarten angebaut werden kann. Die Sorten der Kulturmoosbeeren sind großfrüchtig (Durchmesser 1,5–2 cm) und ergiebig. Darüber hinaus sind die strahlend roten Beeren im Garten ein schöner Blickfang.

Die Moosbeere

Die Moosbeere hilft sehr gut bei Hautproblemen. Alle, die diese wunderbare Beere anwenden möchten, können dies tun. In der Kosmetologie gibt es für die Moosbeere keine Gegenanzeigen.

Die Moosbeere hilft, Probleme von fettiger Haut zu überwinden. Dafür muss man einen 5-6-fach gefalteten Mull in frisch gepresstem Moosbeersaft anfeuchten und dann das feuchte Mullstück auf die vorher gereinigte Gesichtshaut legen, wobei die Augenpartien, die Nase und der Mund frei bleiben. Die unteren Augenlider müssen mit fetthaltiger Creme geschützt werden.  Ebenso hilft die Moosbeermaske trockene Haut zu ernähren. Dazu muss man 1 Teelöffel frisch gepressten Moosbeersaft mit 1 Teelöffel fetthaltiger Creme vermischen. Bei der Schuppung der Haut ist eine Mischung aus frischem Moosbeersaft und Eiweiß hilfreich. Dafür sind die Komponenten sorgfältig miteinander durchzumischen und auf das saubere Gesicht aufzutragen. Die Masken sollte man 10 – 20 Minuten auf dem Gesicht einwirken lassen und danach sorgfältig entfernen.

Die Moosbeere wird bei erweiterten Hautporen und zur Beseitigung von Hautreizungen verwendet. Die desinfizierenden Eigenschaften der Moosbeere berücksichtigend kann damit eine entzündliche Haut geheilt werden.

Die Moosbeeren finden auch in der Kochkunst breite Anwendung. Daraus kann eine sehr schmackhafte Füllung für Teigwaren hergestellt werden. Die Moosbeeren werden auch in Saucen verarbeitet, die zu Fleisch serviert werden. Dies sind alles leckere und wertvolle vitaminreiche Zutaten im alltäglichen Menü. Wertvoller sind jedoch Getränke und Speisen, die direkt aus Moosbeeren zubereitet werden. Aus Moosbeeren werden oft rote Grütze, Fruchtsaft, Gelee und Saucen angefertigt. Ebenso kann man Moosbeer-Kwass herstellen. Dafür müssen die Beeren im heißen Wasser halb gar gekocht und mit einem Holzlöffel zerdrückt werden. Zu dieser Mischung Wasser hinzugeben und kochen lassen, danach Zucker hinzufügen und in der abgekühlten Flüssigkeit Hefe auflösen. Drei Tage kühl und dunkel in einer geschlossenen Flasche lagern und dann ist der Kwass fertig.

Ein kleiner Moosbeervorrat stellt inhaltlich eine ganze Apotheke dar. In Moosbeeranbauten werden großfrüchtige Kulturpflanzen verwendet, die ebenso nahrhaft und gesund wie wilde Moospflanzen sind. Von der chemischen Zusammensetzung sind sie jedoch etwas unterschiedlich. Großfrüchtige Moosbeeren enthalten im Vergleich zu wilden Pflanzen beispielsweise mehr Kohlenhydrate und Flavonoide, aber weniger organische Säuren, besonders Askorbinsäure. Aber diese Unterschiede üben keinen bemerkenswerten Einfluss auf Nähr- oder Heileigenschaften der Moosbeeren aus.

Die in Estland gesammelten Moosbeeren stammen aus natürlichen und umweltfreundlichen Sammelgebieten.

Die Moosbeere in der Medizin

Die Moosbeere ist eine wahre Quelle der Gesundheit, sie versorgt uns mit Mineralstoffen, organischen Säuren und sonstigem Nützlichen. Die Moosbeere enthält verschiedene Mineralstoffe, Vitamine, organische Säuren, Flavonoide, Phytoncide, Farbstoffe und Pektine. Moosbeeren sind reich an Säuren, was am sehr sauren Geschmack erkennbar ist. Zu den Säuren gehören Zitronen-, Benzoe-, Apfel- sowie Askorbinsäure (Vitamin C) u.a., die den Moosbeeren einen besonderen Geschmack und die Fähigkeit verleihen, den Magen und den Darm zu desinfizieren sowie die Entstehung von Enzymen im Organismus zu stimulieren. Organische Säuren hemmen die Entwicklung von Bakterien, die Krankheiten verursachen. Zitronensäure fungiert in unserem Immunsystem als Antioxidans und stärkt das Zellsystem. Benzoesäure und deren Salze sind fähig, sowohl Mikroben zu vernichten als auch deren Aktivität zu hemmen. Benzoesäure wird in der Lebensmittelindustrie als Konservierungsstoff verwendet. Die Säuren unterdrücken in der Moosbeere den süßen Geschmack der Zucker. Zucker kommen hauptsächlich als Glukose und Fruktose vor. Dank den in den Moosbeeren enthaltenen Ballaststoffen (Zellulose und Pektine) haben diese die Eigenschaft, den Organismus zu reinigen.

Die Medizin hat den Moosbeeren immer Aufmerksamkeit zugewandt. Die Moosbeeren und deren ausgepresster Saft beleben die Funktion der Verdauungsdrüsen und erhöhen den Appetit. Rohe Beeren sind für den Organismus am nützlichsten. Die Moosbeeren stimulieren die Ausscheidung von Magensaft und Bauchspeicheldrüsensekret, weshalb sie bei Subacidität des Magens und beim ersten Stadium der Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) gut zu verwenden sind. Die Nützlichkeit der Moosbeere besteht darin, dass sie viele gesunde Polyphenole als Antioxidantien enthält. Polyphenole haben angeblich krebs-, entzündungs- und diabeteshemmende Eigenschaften.

Ein Fruchttrank aus Moosbeere stillt den Durst und stärkt Fieberkranke. Gezuckerte oder pürierte Moosbeeren mit Honig und Knoblauch wirken gut bei hohem Blutdruck. Dank dem Gebrauch dieser Beeren wird auch eine gewöhnliche medikamentöse Therapie wirkungsvoller. Da die Moosbeeren fähig sind, Wasser aus dem Organismus zu entfernen und Mikroben zu vernichten, helfen sie Nieren-, Blasen- und Harnwegskranken. In Apotheken sind Auszüge und Tabletten aus Moosbeeren erhältlich, die sehr wirksame Arzneimittel für Blasen- und Harnwegskranke darstellen. In vielen Arzneimitteln wird bei Erkältungskrankheiten Moosbeersaft verwendet, der Angina und Bronchitis heilt. Ein ständiger Verzehr von Beeren trägt zur Vermeidung von Infektionskrankheiten bei. Wegen des Ballaststoffgehalts sind sie gut bei der Vorbeugung von Arterienverkalkung. Die Moosbeeren sind nützlich, weil sie das Herz und den Kreislauf stärken und die menschlichen Arterien weicher und elastischer machen und die Entstehung von Thromben verhindern. Die Verwendung von Moosbeeren wirkt positiv auf die größte Arterie bzw. die Aorta. Der tägliche Verzehr von Moosbeersaft und -präparaten erhöht die Menge an HDL- oder des sog. guten Cholesterins im Blut und verringert die Menge an LDL- oder des schlechten Cholesterins. Die Moosbeeren sind empfehlenswert bei der Behandlung von Lungentuberkulose, können aber auch Gelenkkrankheiten lindern.

NB! Die Moosbeeren sind bei einem Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür sowie bei Leberleiden kontraindiziert. Menschen mit Superazidität des Magens müssen vorsichtig sein. Sie sollten verdünnten Saft trinken und Beeren nur in Speisen verwenden.