Die Moosbeere

Die Moosbeere hilft sehr gut bei Hautproblemen. Alle, die diese wunderbare Beere anwenden möchten, können dies tun. In der Kosmetologie gibt es für die Moosbeere keine Gegenanzeigen.

Die Moosbeere hilft, Probleme von fettiger Haut zu überwinden. Dafür muss man einen 5-6-fach gefalteten Mull in frisch gepresstem Moosbeersaft anfeuchten und dann das feuchte Mullstück auf die vorher gereinigte Gesichtshaut legen, wobei die Augenpartien, die Nase und der Mund frei bleiben. Die unteren Augenlider müssen mit fetthaltiger Creme geschützt werden.  Ebenso hilft die Moosbeermaske trockene Haut zu ernähren. Dazu muss man 1 Teelöffel frisch gepressten Moosbeersaft mit 1 Teelöffel fetthaltiger Creme vermischen. Bei der Schuppung der Haut ist eine Mischung aus frischem Moosbeersaft und Eiweiß hilfreich. Dafür sind die Komponenten sorgfältig miteinander durchzumischen und auf das saubere Gesicht aufzutragen. Die Masken sollte man 10 – 20 Minuten auf dem Gesicht einwirken lassen und danach sorgfältig entfernen.

Die Moosbeere wird bei erweiterten Hautporen und zur Beseitigung von Hautreizungen verwendet. Die desinfizierenden Eigenschaften der Moosbeere berücksichtigend kann damit eine entzündliche Haut geheilt werden.

Die Moosbeeren finden auch in der Kochkunst breite Anwendung. Daraus kann eine sehr schmackhafte Füllung für Teigwaren hergestellt werden. Die Moosbeeren werden auch in Saucen verarbeitet, die zu Fleisch serviert werden. Dies sind alles leckere und wertvolle vitaminreiche Zutaten im alltäglichen Menü. Wertvoller sind jedoch Getränke und Speisen, die direkt aus Moosbeeren zubereitet werden. Aus Moosbeeren werden oft rote Grütze, Fruchtsaft, Gelee und Saucen angefertigt. Ebenso kann man Moosbeer-Kwass herstellen. Dafür müssen die Beeren im heißen Wasser halb gar gekocht und mit einem Holzlöffel zerdrückt werden. Zu dieser Mischung Wasser hinzugeben und kochen lassen, danach Zucker hinzufügen und in der abgekühlten Flüssigkeit Hefe auflösen. Drei Tage kühl und dunkel in einer geschlossenen Flasche lagern und dann ist der Kwass fertig.

Ein kleiner Moosbeervorrat stellt inhaltlich eine ganze Apotheke dar. In Moosbeeranbauten werden großfrüchtige Kulturpflanzen verwendet, die ebenso nahrhaft und gesund wie wilde Moospflanzen sind. Von der chemischen Zusammensetzung sind sie jedoch etwas unterschiedlich. Großfrüchtige Moosbeeren enthalten im Vergleich zu wilden Pflanzen beispielsweise mehr Kohlenhydrate und Flavonoide, aber weniger organische Säuren, besonders Askorbinsäure. Aber diese Unterschiede üben keinen bemerkenswerten Einfluss auf Nähr- oder Heileigenschaften der Moosbeeren aus.

Die in Estland gesammelten Moosbeeren stammen aus natürlichen und umweltfreundlichen Sammelgebieten.